Naturheilpraxis Martin Reutter

Angststörungen - Stimmungsschwankungen

Der Winter hält Einzug, die Zeit in der die Natur sich zurücknimmt und von sichtbarer, nach Außen gerichteter, grün-bunter Lebenskraft, sich nach Innen ins Unsichtbare wandelt.

Halten Sie sich vor Augen, wie die Früchte der Bäume kleinste Samenkörner hervorbringen, die für uns unsichtbar in der Erde auf das Frühjahr warten. Die Ruhe und Stille der Wintermonate weist auf die Konzentration, das sammeln der Kräfte im Inneren hin.  Ein Reifungsprozess, eine Vorbereitungszeit die uns oft schwer fällt, da uns Ruhe und Stille, oft noch alleine sein, schier unerträglich scheint.

Die Zeit in der auch das Tageslicht schwindet, bringt oft Ängste und Abgründe in uns hervor, die im Sommer gar so fern scheinen.
Stimmungstiefs, Müdigkeit und Antriebslosigkeit können durch die kürzeren Tage provoziert werden,  da zum Beispiel die hormonelle Situation durch die Lichtverhältnisse beeinflusst wird.

Ängste können Ihre Ursache in körperlichen Funktionsstörungen haben, zum Beispiel durch hormonelle Probleme (abklären einer Schilddrüsenthematik).  Auch psychische Schwachstellen, wie alte angstauslösende Denkmuster, werden in dieser Jahreszeit hervorgelockt. Oft sind die Ängste für den Betroffenen ohne erkennbaren Grund und nicht beeinflußbar.

Angst kann attackenartig auftreten, mit vegetativen Begleiterscheinungen  wie Herzrasen, Schweißausbruch, Atemnot...
Sie kann auch andaurend auftreten.

Eine Form der Angst sind sogenannte Phobien, wobei vor bestimmten Situationen oder Orten Angst und Panik unkontrollierbar auftritt.

Angst und Panik zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, und bedürfen individueller Behandlung bei einem Therapeut.

Zunächst ist wichtig zu verstehen, dass Angst ein Schutzmechanismus ist, der unser Überleben sichert. Das Problem ist, unser Gehirn arbeitet durch Mustererkennung. Das heißt, alles was so ähnlich aussieht, wie eine Situation die uns bedroht oder verletzt hat, löst Angst aus. In der heutigen reizüberfluteten Zeit stehen wir mit unserem Gehirn und den Denkmustern, die noch aus der Steinzeit stammen, in ständigem Überlebenskampf, Schutz- / Fluchtreaktionen.

Obwohl wir teils sehr behütet und sicher leben, fühlen wir uns ständig bedroht in unserer Existenz, Adrenalin und andere Stressfaktoren führen zur Überreizung des Nervensystems.

Ein Fehler der Evolution? Nur über den bewussten Umgang mit unseren Ängsten, und dem Verständnis wie unser Angstsystem funktioniert können wir Ängste lösen.

Abgesehen von der therapeutischen Begleitung sind folgende Heilmittel hilfreich:

Spagyro Mischung der Stauffen Pharma (in der Apotheke im Haus erhältlich) mit Piper methysticum, Hypericum, Melisse, Mandragora.

DystoLoges von Loges oder Neurexan von Heel bei nervöser Unruhe, Schlafstörungen etc.

Psy-Stabil spag. von Pekana bei Ängsten auch mit depressiven Tendenzen.

Bewährt hat sich auch Ohrakupunktur, Gepräche und die Clustermedizinische Behandlung mit individueller Diagnose und Heilmittelfindung.

Nutzen Sie die Zeit sich im Winter zu sammeln, zu konzentrieren in der Stille, auch die dunklen Gefühle als Teil ihres Lebens anzunehmen. Aus dem wandern durch dunkle Täler erstarken die eigenen Lebenskräfte.
Aus dem bewussten erfahren von Schwere und Furcht entsteht Ihre Leichtigkeit und Furchtlosigkeit.   

Angst ist das Gegenteil von Liebe!


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